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Zum didaktischen Konzept

Der traditionelle Ansatz zur Behandlung von Ausbreitungsvorgängen auf Doppelleitungen basiert auf den geschlossenen Lösungen der Maxwellschen Gleichungen in Form von Sinusfunktionen.
Der Einstieg über Sinusschwingung hin zur Wellengleichung und schließlich über Fourietransformationen zur Behandlung von Pulsen ist mathematisch elegant, stellt jedoch für viele Studenten eine große Herausforderung dar, die oft nicht gemeistert wird.
Das numerische Verfahren, das in dem Simulationsprogramm TL zur Lösung der Telegraphengleichungen angewendet wird, befreit von der Notwendigkeit, von Sinusfunktionen auszugehen. Es eröffnet die Möglichkeit, die Ausbreitung einfacher Pulse zum Ausgangspunkt zu nehmen und zunächst Reflektion und Superposition im Detail zu untersuchen. Danach kann der Begriff der Impedanz eingeführt werden, bevor über Rechteckimpulse zu Sinusschwingungen übergegangen wird.
Als Erweiterung bietet TL die Möglichkeit, eine einfache Reihenschaltung sowie eine einfache Parallelschaltung abzubilden, so dass für den sogenannten einfachen elektrischen Stromkreis nicht nur stationäre Zustände, sondern auch die stets vorhandenen Übergangsprozesse dargestellt werden können.
Ein entsprechender Lehrgang steht zur Verfügung.
Die Rückmeldungen aus mehreren Erprobungen sind ermutigend und lassen im Vergleich mit dem traditioanllen Ansatz auf einen deutlichen Mehrwert hinsichtlich Verständlichkeit und Anschaulichkeit schließen.


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